Mit Workbenches und High Speed WLAN bestens für die neuen Arbeitswelten gerüstet.

Wir sprechen mit Miljan Draskovic, Regional Manager Berlin und Hotelmanager des Motel One Berlin-Upper West, über die Auswirkungen der Corona Pandemie auf das Hotelgewerbe.

Corona hat den Tourismus in Deutschland zum Erliegen gebracht. Wie geht es Ihrem Haus seit der Lockerung der Gesundheitsmaßnahmen im Zuge der Pandemie?

Miljan Draskovic: Wir hatten nie geschlossen, allerdings hatten wir im April so gut wie gar keine Gäste.  Seit Mai geht es wieder aufwärts.

Wie ist die Auslastung? Dürfen Sie wieder wie vor der Krise arbeiten?

Miljan Draskovic: Unsere Mitarbeiter waren während dieser Zeit in Kurzarbeit und sind es leider zum Teil noch immer. Wir liegen in Berlin aktuell bei einer Auslastung von rund 30 %.

Um wie vor der Krise arbeiten zu können fehlen uns schlichtweg die Gäste. Zu unserer „normalen“ Tätigkeit als Gastgeber liegt unser höchstes Augenmerk aktuell in der Sicherheit unserer Mitarbeiter und Gäste. Wir haben zusätzlich zu den bekannten Hygieneregeln ein eigenes Hygienekonzept eingeführt welches unter anderem erhöhte Reinigungsintervalle, Desinfektion in allen Bereichen des Hotels und eine Kaltverneblung für absolut keimfreie Zimmer mit sich bringt. Diese neuen Aufgaben sind zwar sehr arbeitsintensiv, helfen uns allerdings den Alltag bestmöglich zu gestalten. Wir erleben jeden Tag aufs Neue eine Dankbarkeit für unsere Professionalität im Umgang mit der aktuellen Situation. Unsere Mitarbeiter und Gäste fühlen sich sicher und gut aufgehoben. Und wenn wir – in hoffentlich nicht mehr allzu langer Ferne – wieder unser Lächeln zeigen dürfen, ist alles gut.

Hat sich die Zwangspause auf die Preise im Gastgewerbe ausgewirkt?

Miljan Draskovic: Bei Motel One wurden -trotz höherer Aufwände – keine Preise erhöht, aber auch nicht gesenkt.

Wer bucht bei Ihnen häufiger der Tourist oder Geschäftsreisende? Wie sehen Sie die Entwicklung für die Zukunft?

Miljan Draskovic: Wir haben nach wie vor beide Gästegruppen, Geschäftsreisende wie Touristen. Das wird unserer Einschätzung nach auch in Zukunft so bleiben und wie bisher je nach Wochentag und Jahreszeit etwas variieren. Vielleicht verbinden die Gäste zukünftig durch mobilere Arbeitsmöglichkeiten auch Business- und Leisure miteinander?

Mit Workbenches und High Speed WLAN in unseren Motel One sind wir jedenfalls bestens für die neuen Arbeitswelten gerüstet.

Wie schätzen Sie Zukunftsaussichten der Branche ein?

Miljan Draskovic: Bis die Hotellerie, und damit die Geschäftsreisen, Events, Städtereisen, wieder wie in 2019 stattfinden, wird es dauern. 2021 wird unserer Einschätzung nach noch verhalten sein – natürlich sehr stark davon abhängig wann ein Impfstoff gefunden wird.

2022 sollten sich die Märkte erholt haben und die Branche wieder positiv in die Zukunft sehen können.

Herr Draskovic, wir danken Ihnen für das Gespräch

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