Händedesinfektionsmittel mit VAH oder RKI Listungen wären wünschenswert – Christoph Hruschka (hyPool)

Christoph Hruschka ist Geschäftsführer der hyPool handelsgruppe GmbH & Co. KG. Im Interview spricht er über die Preisexplosion bei Einweghandschuhen und die hohe Nachfrage nach Desinfektionsmitteln.

Zu Beginn der Corona-Krise war Desinfektionsmittel eine Mangelware. Wie sieht die aktuelle Versorgungslage aus?

Christoph Hruschka: Aktuell ist die Versorgungslage mit Desinfektionsmitteln ausreichend und der Markt kann über die entsprechenden Hygienefachgroßhändler bedient werden.

Welche Produktkategorien werden derzeit besonders stark nachgefragt, wie haben sich die Preise entwickelt?

Christoph Hruschka: Zurzeit gibt es eine Verknappung an Einwegschutzkitteln (verzögerte Lieferung), sowie eine extreme Verknappung an Einweghandschuhen. Ergo haben sich die Preise im Segment Einweghandschuhe verdreifacht.

Welche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Desinfektionsmitteln?

Christoph Hruschka: Zunächst besteht da der große Unterschied zwischen Flächen- und Händedesinfektionsmitteln. Innerhalb der unterschiedlichen Desinfektionsmittel müssen gewisse Richtlinien und Listungen für die entsprechenden Einsatzgebiete erfüllt werden.

Rechnen Sie dauerhaft mit einer erhöhten Nachfrage nach Desinfektionsmitteln, bei welchen Produkten insbesondere?

Christoph Hruschka: Eine dauerhaft hohe Nachfrage stellt sich im Bereich der Händedesinfektionsmittel ein.

Welche Trends und Produktinnovationen gibt es in der Branche?

Christoph Hruschka: Händedesinfektionsmittel ohne Alkohol mit VAH oder RKI Listungen wären wünschenswert. Zur Zeit gibt es einige wenige Hersteller, die diese Produkte ohne Listungen anbieten.

Herr Hruschka, vielen Dank für das Gespräch.

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