Welche aktuellen Entwicklungen sehen Sie im Bereich der digitalen Dienstleistungs- und E-Commerce-Beratung und wie beeinflussen diese die Nachfrage?
Der Markt zeigt fortlaufende Veränderungen durch Automatisierung, KI-Prozesse und steigende Anforderungen an Datenfluss. Förderprogramme für Mitarbeitende in Digitalisierung und Marketing verschieben die Leistungserbringung zunehmend in Richtung Beratung. Kunden erwarten Angebote mit Förderanteil. Wir ergänzen Projekte durch KI-Assistenten für Telefon und Chat, um uns im Wettbewerb klar zu positionieren.
Mit welchen Herausforderungen sind Dienstleister derzeit konfrontiert, insbesondere im Hinblick auf Technologiezyklen und steigende Erwartungen der Kunden?
Die größten Herausforderungen entstehen durch kurze Technologiezyklen, hohen Integrationsbedarf und wirtschaftliche Vorgaben. Förderprogramme beeinflussen die Angebotsstruktur, da Kunden förderfähige Bestandteile verlangen. KI-Assistenten erweitern unseren Leistungsrahmen, weil Unternehmen unmittelbaren Nutzen in Vertrieb und Service sehen.
Welche Kriterien und Methoden nutzen Sie, um Ihre Projekte fachlich fundiert und gleichzeitig effizient umzusetzen?
Wir nutzen einen standardisierten Audit-Prozess für Shopprojekte. Wir definieren KPIs, sichern technische Grundlagen und binden förderfähige Module wie Schulungen, Prozessbegleitung und Mitarbeiterförderung ein. Zusätzlich integrieren wir KI-Assistenten, um interne Abläufe bei Kunden zu entlasten und Conversionstrecken zu unterstützen. So entsteht ein durchgehender Ablauf aus Beratung, Umsetzung und Automatisierung.
Wie verändert sich die Zusammenarbeit mit Unternehmen aktuell – und welche Rolle spielt KI dabei?
Die Zusammenarbeit wandelt sich durch fortlaufende Marktbewegungen. Kunden erwarten eine klare Datenbasis, direkte Umsetzbarkeit und laufende Steuerung. Durch Förderprogramme bauen Unternehmen interne Teams aus, wodurch wir stärker die Support- und Beratungsrolle übernehmen. KI-Assistenten ergänzen diesen Service-Rahmen, weil Kunden Kommunikationsprozesse verlagern und skalieren wollen.
Welche Trends erwarten Sie und welche Empfehlungen geben Sie Unternehmen für die kommenden Jahre?
Ich erwarte mehr KI-gesteuerte Handelsprozesse, stärkere Automatisierung und zusätzliche regulatorische Anforderungen im Umgang mit Daten. Förderprogramme bleiben ein relevanter Faktor und prägen Angebotsmodelle. Wir sehen den Trend vom klassischen „Done for You“-Service hin zu „Done with You“, da KI-erstellte Shops oder Websites nie vollständig den Anforderungen eines Shop-Betreibers entsprechen. Gleichzeitig gewinnen Rechtsberatung, AGB, Datenschutz und DSGVO an Bedeutung – insbesondere, weil der EU AI Act ab August 2026 gilt. Darum arbeiten wir bereits mit einer Kanzleibindung, um unsere Kunden rechtlich abzusichern.