Stefan Dietz: Rente und Erspartes reichen oft kaum zum Leben

Stefan Dietz ist Büroleiter bei der m2 Immobilien GmbH in Wuppertal. Mit ihm sprechen wir über Immobilienrente, verschiedene Strategien sowie Rückmietverkauf.

Stefan Dietz

Verschiedene Strategien ermöglichen es in den eigenen vier Wänden alt werden zu können, ohne finanzielle Einbußen aufgrund von niedrigen Renten hinnehmen zu müssen. Die Immobilienrente ist dabei nur ein Oberbegriff für zum Beispiel die Leibrente. Wie genau funktioniert diese Rentenstrategie?

Die Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG kauft Immobilien von Senioren ab 70 Jahren. Der neue Eigentümer gewährt den Kunden ein lebenslanges Wohnrecht und eine Leibrente. Beides wird an erster Stelle im Grundbuch gesichert. Das macht die Immobilienrente zu einem sehr sicheren Produkt der Altersfinanzierung. Zudem profitieren die Senioren von flexiblen Vertragskonditionen. Ein ausführliches Beratungsgespräch hilft ihnen, sich für die Variante zu entscheiden, die für ihre persönlichen Bedürfnisse die beste ist.

Für wen ist Verrentung einer Immobilie ein gutes Konzept? 

Sie eignet sich grundsätzlich für alle Immobilieneigentümer ab 70 Jahren und wird auch vom Bundesverband Initiative 50plus empfohlen. Zwar sind die meisten Senioren froh, der Hektik des Berufsalltags entfliehen zu können. Doch beim Blick ins Portemonnaie besteht zur Freude wenig Anlass. Viele stellen erst dann fest, dass Rente und Erspartes kaum zum Leben reichen. Das gilt auch für Senioren mit Immobilieneigentum. Sie wohnen zwar mietfrei, haben aber zeitlebens ihr Geld in Haus oder Wohnung gesteckt und daher kein zusätzliches Vermögen aufbauen können. Unerwartete Kosten, beispielsweise für Instandhaltung oder auch Gesundheit und Pflege stellen viele Senioren vor ein Dilemma: Die Immobilie verkaufen und das vertraute Zuhause aufgeben, kommt für die große Mehrheit nicht in Frage. Einen Kredit aber bekommen Menschen im Rentenalter kaum noch.

Wir sieht ein konkretes Beispiel aus?


Ein Ehepaar (beide 75 Jahre alt) könnte etwa mit einer lebenslangen monatlichen Rentenzahlung von 820  Euro rechnen, wenn das Eigenheim mit 300.000 Euro bewertet wird. Zusammen mit dem Wert des mietfreien Wohnrechts von 920 ergäbe sich somit eine Gesamtsumme der Leibrente in Höhe von 1.740 Euro im Monat. Eine Mindestlaufzeit sorgt dafür, dass Rentenzahlungen vererbt werden können, falls der Verkäufer früh nach Vertragsabschluss stirbt.

Wie sieht es mit der Instandhaltung aus?

Extreme Wetterlagen mit Hochwasser und orkanartigen Böen können große Schäden an Immobilien anrichten. Mit der Immobilienrente der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG (DLGAG) müssen sich Besitzer keine Instandhaltungssorgen mehr machen. Als neuer Eigentümer übernimmt die DLGAG die Instandhaltungskosten und lässt jede Immobilie zweimal pro Jahr überprüfen.

Wie kann man das Erbe schon zu Lebzeiten gemeinsam mit den Kindern regeln?


Viele Eltern im Seniorenalter leben in der eigenen Immobilie. Ihr größter Wunsch ist es, das Haus oder die Wohnung einmal den Kindern zu vererben. Ist die gesetzliche Rente knapp, nehmen sie dafür sogar Einbußen bei der Lebensqualität hin. Den Kindern dagegen bereitet es häufig Unbehagen zu sehen, dass Vater und Mutter sich einschränken müssen, um über die Runden zu kommen. In einem offenen Gespräch über Wünsche und Erwartungen können alle gemeinsam eine gute Lösung finden. Denn das Eigenheim der Eltern ist ein Vermögen wert. Geld, dass sie ohne Umzug nutzen könnten, wäre es nicht in Stein gebunden. Die monatlichen Zahlungen ermöglichen es den Senioren, die Immobilie bei Bedarf barrierefrei umzubauen, wenn notwendig umfassende Pflegeleistungen in Anspruch zu nehmen, sich einen langgehegten Wunsch zu erfüllen oder Kinder und Enkel zu Lebzeiten finanziell zu unterstützen.

Herr Dietz, vielen Dank für das Gespräch!

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